SĂ€ure-Basen-Gleichgewicht / Schon im Mund ein wichtiger Faktor

Liebe/r Fastenfreund/in,

 

Wusstest Du eigentlich, dass auch in Deiner Mundhöhle das SĂ€ure-Basen-Gleichgewicht eine extrem wichtige Rolle spielt? Erfahre in diesem Newsletter, warum der Mund ein bedeutendes Verdauungsorgan ist und was Du alles tun kannst, um ihn zu pflegen und fĂŒr ein gĂŒnstiges Bakterienklima zu sorgen. Dabei geht es um Schutzmaßnahmen und die richtige ErnĂ€hrung. Dazu haben wir auch gleich ein paar leckere Rezeptideen.

 

 

In diesem Sinne!

Guten Appetit und viel Spaß beim Lesen,

Deine Dörte Wilke, Ralf Moll und das gesamte Fastenteam


Der Mund: Die erste Station der Verdauung

 

Stelle Dir Deutschland vor. Und jetzt stell Dir vor, es sei Dein Körper....

 

Schon im Mund beginnt der Verdauungsprozess. DafĂŒr besitzen wir zwei wichtige Instrumente: Zum einen die ZĂ€hne, mit denen wir die Nahrung mechanisch zerkleinern. Zum anderen ist da der Speichel, der die Speisen aufweicht und den Mund feucht hĂ€lt. Er leitet die chemische Verdauung ein. HĂ€ttest Du es gedacht: Bis zu 1,5 Liter dieser FlĂŒssigkeit stellen die fleißigen SpeicheldrĂŒsen tĂ€glich her. Bis zu 1000 von ihnen beherbergt die Mundschleimhaut. Doch diese DrĂŒsen können noch mehr: Der Speichel enthĂ€lt Enzyme, mit denen die Speisen zersetzt werden können. Dazu gehören etwa Amylase und Ptyalin, die beide am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt sind, also Zucker aufspalten. Der Speichelfluss wird ĂŒbrigens vom Nervensystem gesteuert. So ist es zu erklĂ€ren, dass uns schon beim Anblick von etwas Leckerem das Wasser im Munde zusammenlĂ€uft. Festzuhalten ist: Je besser und lĂ€nger Du kaust, desto mehr Speichel fließt und desto leichter machst Du es Deinem Darm, die Nahrung spĂ€ter vollstĂ€ndig zu verdauen.

 

â–ș Mundflora: Ganz schön was los hier

Jetzt nicht erschrecken: Milliarden von Bakterien hunderter Arten tummeln sich im Mund. Bei jedem Kuss wandern Millionen von ihnen von einem Besitzer zum nĂ€chsten. Dass im Mund so viel los ist, ist aber gut und wichtig, denn wie im Darm ist das Gleichgewicht der Bakterien entscheidend fĂŒr die Verdauung und das Immunsystem. Dabei ist die Mundflora genauso individuell wie die Darmflora. Und wie beim Darm gilt: Je abwechslungsreicher und bunter die Besiedelung, desto besser ist ihr Besitzer aufgestellt.

 

â–ș Zahnpflege lohnt sich: Sie schĂŒtzt nicht nur die ZĂ€hne 

Das Zusammenspiel dieser Bakterien Ă€ndert sich mit jeder Mahlzeit und jedem ZĂ€hneputzen. Das Schrubben der ZĂ€hne ist wie ein Neustart fĂŒr die Mundhöhle. Auch die Zahnfleischpflege mit Zahnseide oder InterdentalbĂŒrsten ist wichtig, denn dort können sich krankmachende Keime ansiedeln und die Mundflora kippen lassen. Übrigens: Medizinisches Mundwasser mit Chlorhexidin sollte man meiden, denn sie zerstören (wie ein Antibiotikum im Darm) jegliches Leben im Mundraum – die schlechten, aber auch die guten Bakterien. Völlig ungefĂ€hrlich und besonders nĂŒtzlich ist es hingegen, regelmĂ€ĂŸig die Zunge mit einem speziellen Schaber zu sĂ€ubern. Sehr empfehlenswert ist auch das Ölziehen. Es bindet unerwĂŒnschte Keime und Bakterien. DafĂŒr nimmst Du etwa 1 EL kaltgepresstes Sonnenblumenöl in den Mund und bewegst die FlĂŒssigkeit einige Minuten im Mundraum hin und her. Danach in ein KĂŒchentuch spucken und im MĂŒll entsorgen. Tipp: Mit einem Tropfen Minzöl aromatisierst Du das Zahnöl in perfekter Weise.

 

â–ș SĂŒĂŸe Drinks: Schlecht fĂŒr die Mundflora und die ZĂ€hne

Essen wir SĂŒĂŸes, vermehren sich die Bakterien, die auf die Verdauung von Zucker spezialisiert sind und verdrĂ€ngen andere Spezies. Zucker ist auch im Mund ein SĂ€urebildner. Und das ist doppelt schlecht: Denn die SĂ€uren bringen die Mundflora aus dem Gleichgewicht und sie leisten Vorschub fĂŒr Karies. Der Speichel wird entmineralisiert, in der Folge wird der Zahnschmelz angegriffen und am Ende sogar brĂŒchig. Leichtes Spiel fĂŒr Kariesbakterien. Besonders ungĂŒnstig sind sĂŒĂŸe GetrĂ€nke, weil sie sich schnell und gleichmĂ€ĂŸig im Mund verteilen und die ZĂ€hne regelrecht umspĂŒlen. Light-GetrĂ€nke sind da ĂŒbrigens keine Alternative, denn auch sie enthalten aggressive SĂ€uren. ZĂ€hne putzen hilft gegen die SĂ€uren, aber niemals direkt nach dem Verzehr von sĂŒĂŸen und sauren GetrĂ€nken und Speisen. Denn dann wird der bereits angegriffene Zahnschmelz noch zusĂ€tzlich mechanisch geschĂ€digt. Immer erst eine halbe Stunde abwarten.

 

â–ș Gut fĂŒr den Mund: Diese Speisen helfen

‱ KrĂ€uter, Weizengras, Blattsalate: Der grĂŒne Pflanzenstoff Chlorophyll vertreibt FĂ€ulnisbakterien und sorgt fĂŒr reinen Atem.

‱ Kamille, Salbei, Thymian: Die KrĂ€uter wirken entzĂŒndungshemmend. Gut als Tee oder SpĂŒlung.

‱ Naturjoghurt, Kefir, Ayran: Die MilchsĂ€urebakterien aus vergorenen Milchprodukten bekĂ€mpfen FĂ€ulnisbakterien und stabilisieren die Mundflora.

‱ Schwarzer und grĂŒner Tee: SelbstverstĂ€ndlich ohne Zucker genossen, wirkt der Aufguss antibakteriell und stoppt Plaquebakterien dank der enthaltenen Polyphenole. Der natĂŒrlich hohe Fluoridgehalt hĂ€rtet den Zahnschmelz.


Zum Nachmachen:

Zum Ausprobieren: Unsere mundfreundlichen Rezepte

 

Cleaning Green: Petersilien-Smoothie

FĂŒr 2 GlĂ€ser - Zubereitung: ca. 10 Min.

  • 1 großes Bund glatte Petersilie
  • 1 haselnussgroßes StĂŒck Ingwer
  • 2 grĂŒne Äpfel
  • 2 Stangen Staudensellerie

 

  1. Petersilie waschen, trocknen, StrĂŒnke kĂŒrzen. Den Bund grob zerkleinern und in einen Standmixer geben.
  2. Ingwer schĂ€len, in StĂŒcke schneiden, zur Petersilie geben.
  3. Äpfel und Selleriestangen waschen und entsaften.
  4. Den Saft mit in den Mixer geben und alles gut pĂŒrieren. Mit Wasser auffĂŒllen.
  5. Chlorophyll aus Petersilie sorgt fĂŒr guten Atem. Ingwer wirkt antientzĂŒndlich.

 

 

Rohkostsalat „Zahnfreund“

FĂŒr 2 Personen - Zubereitung: ca. 30 Min.

  1. Âœ TK gemahlener Schabziger Klee (ersatzweise Liebstöcke o.Ă€.)
  2. Möhren schĂ€len und fein raspeln. Apfel waschen, entkernen und in WĂŒrfel schneiden, Paprika waschen, putzen und ebenfalls wĂŒrfeln. Radieschen waschen, putzen und in Stifte schneiden. Alles in eine SchĂŒssel geben.
  3. Öle, Zitronensaft und Brottrunk darĂŒber geben, alles gut mischen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Schabziger Klee wĂŒrzen und noch einige Minuten durchziehen lassen.
  5. Dieser Salat regt zum intensiven Kauen an und fördert die Speichelbildung. Das feste GemĂŒse wie Möhren und Paprika hat einen zusĂ€tzlichen Zahnreinigungseffekt.

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