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Nie wieder verstopft - basisch in den Tag mit Müsli, Porridge & Co.!

 

Liebe/r Fastenfreund/in,

 

Wie startest Du am liebsten in den Tag? Soll es ein Müsli mit frischen Früchten und Nüssen sein oder lieber ein warmer Getreidebrei mit Zimt? Das Schöne ist: Getreideflocken kann man so variabel zubereiten, dass für jeden garantiert das Richtige dabei ist. Wir erklären die Unterschiede und haben tolle, neue Rezeptideen.

Durch die hohe Ballaststoffzufuhr im Getreide kommt der Darm in Bewegung, die Darmwand wird angeregt zu arbeiten. Durch dieses regelmäßige Training ist der Darm in der Lage, seinen Inhalt auszuscheiden. Gleichzeitig werden durch die Ballaststoffe die gesunden Darmbakterien ernährt, das Immunsystem wird gestärkt.

 

In diesem Sinne!

Guten Appetit und viel Spaß beim Lesen,

Dörte Wilke, Ralf Moll und das gesamte Fastenteam


Getreide: Ist das nicht ungesund und macht dick?

Bei Getreide und allem, was daraus hergestellt wird, muss man unterscheiden: Brot und Backwaren aus Weißmehl wirken im Körper säurebildend und enthalten viele „leere Kohlenhydrate“. Das heißt, sie liefern uns reichlich Kalorien, aber so gut wie gar keine Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Vor allem Brot aus konventioneller Massenfertigung ist für viele problematisch und wird schlecht vertragen. Das kann am Gluten, aber auch an anderen Faktoren liegen. Vollwertiges Bio-Getreide jedoch und Produkte, die daraus hergestellt werden, gelten nach der Säure-Basen-Einteilung von Ralf Moll als nicht säurebildend. Brot (vor allem mit Sauerteig), Flocken und Nudeln aus Bio-Getreide sind reich an Ballast- und Mineralstoffen, was den Darm beruhigt und uns mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Aus jahrzehntelanger Fastenerfahrung wissen wir, dass gekochter Haferbrei von praktisch jedem vertragen wird. Er wirkt darmberuhigend, sättigend und entsäuernd. Also steht einem Frühstücksgenuss mit Getreide aus unserer Sicht nichts im Wege. Nun musst Du Dich nur noch entscheiden, wie Du Deine Flocken am liebsten magst.

 

► Müsli: Der Klassiker

 

Der schweizerisch-süddeutsche Begriff geht auf den Diät- und Fastenarzt Bircher-Benner zurück. Für die sogenannte Apfeldiätspeise reichte er seinen Patienten 1-2 Esslöffel Haferflocken, einen geriebenen Apfel und Nüsse – morgens und abends - als gesunde Vollwertkost. Das Müsli trat seinen Siegeszug rund um die Welt an und wurde tausendfach abgewandelt. Etwa mit anderen Flocken, Trockenfrüchten, jeder Art von Samen, Flakes, und, und, und. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst Dir zum Beispiel Deine eigene Müslimischung herstellen mit Deinen Lieblingsflocken, Nüssen und Früchten. Besonders gut verdaulich ist die Mischung, wenn sie vor dem Essen 1-2 Stunden eingeweicht wurde. Du kannst sie anschließend durch frische Früchte der Saison ergänzen. Von Fertigmüslis ist grundsätzlich abzuraten. Sie enthalten in den allermeisten Fällen zu viel Zucker und/oder hochverarbeitete Bestandteile, die zu weit weg vom natürlichen Ursprungsprodukt sind wie zum Beispiel gepopptes Getreide.

 

► Porridge: Gesundes Arme-Leute-Essen

 

Nenn es Porridge, Oatmeal oder Haferbrei – Fakt ist, dass in Wasser gekochter Hafer besonders bekömmlich ist und uns mit vielen wertvollen Bestandteilen versorgt. Hafer ist reich an Eiweiß, B-Vitaminen und Magnesium. Seine Ballaststoffe wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Was in England ein Grundnahrungsmittel armer Leute war, hat sich bis heute als nahrhaftes Frühstück behauptet. Wichtig ist, dass Du den Hafer in Wasser kochst (Milch als Säurebildner besser weglassen). Du kannst den Brei lieber am Ende mit etwas Sahne verfeinern. Weitere leckere Zutaten zum Haferbrei: Etwas Mandelmus, ein, zwei kleingeschnittene Datteln, eine zerdrückte Banane, ein Hauch Dattelsirup, Zimt oder Heidelbeeren. Du kannst ihn auch als würzige Variante mit Brühe zubereiten. Dann röstest Du den Hafer zunächst in wenig Öl für ein paar Minuten an. Wie lange Du den Hafer köchelst und wieviel Wasser du zugibst, bleibt in erster Linie Deinem Geschmack überlassen.

 

► Overnight-Oats: Durch Einweichen bekömmlich

 

Die über Nacht (overnight) eingeweichten Getreidebreie sind im Grunde eine moderne Weiterentwicklung des Bircher-Müslis. Kreative „Overnighter“ richten ihre Speisen in Gläsern an und stellen dekorative Schichten her. Etwa aus gequollenen Chiasamen, kleingeschnittenen Früchten, in Joghurt oder Sojajoghurt eingeweichtem Getreide und vielem mehr. Erlaubt ist, was schmeckt. Auch diese Varianten werden über Nacht eingeweicht und sind so besonders bekömmlich. Beim Einweichen setzt ein enzymatischer Prozess ein, der wie eine Vorverdauung wirkt. Zusätzlich werden Vitamine und andere wertvolle Bestandteile aufgeschlossen und können so besser vom Körper aufgenommen werden.

 

► Hafer, Hirse, Dinkel – welches Korn darf es sein?

 

Im Prinzip ist gegen etwas Abwechslung nichts einzuwenden. Hauptsache, es handelt sich um vollwertige, naturbelassene Bio-Getreideflocken. Über Hafer haben wir ja schon berichtet. Hirse ist eine glutenfreie Variante. Sie zählt zu den Süßgräsern und ist reich an bindegewebsstärkendem Silicium. Nach der ayurvedischen Lehre gilt sie als erwärmend und ist damit gut gegen Stress. Dinkelflocken sind im Geschmack etwas kräftiger als Hafer, es gibt sie in zart oder grob. Schon Hildegard von Bingen war ein Dinkelfan. Eine interessante glutenfreie Alternative sind auch Reisflocken. Sie sind etwas fester und zerfallen daher nicht so leicht wie Haferflocken. So eignen sie sich prima zum Einweichen und als Beigabe zum Porridge.

 

► Bio-Eichhörnchen-Mix - Der leckere Energiekick für die ganze Familie!

 

Unser leckeres Eichhörnchen-Pulver besteht aus Mandeln, Saaten und Trockenfrüchte, also ideale Lieferanten basischer Vitalstoffe. Trockenfrüchte gehören zu den stärksten Basenbildnern in der Natur. Die Mineralstoffe aus Mandeln und Saaten steigern das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und die Tagesenergie. Gleichzeitig bereichern die wertvollen Saaten und Trockenfrüchte die ballaststoffarme Zivilisationskost. Der Darm wird angeregt und trainiert. Ein Jungbrunnen für Deinen Körper. Werde fit wie ein Eichhörnchen und versorge die ganze Familie von jung bis alt mit diesem Energiekick.


Zum Mitmachen!

 ► Overnight-Müsli mit Mango und Himbeeren

Für 2 Personen

Zubereitung: ca. 15 Min. plus Einweichzeit über Nacht

  • 1 EL Chia-Samen
  • 2 EL getrocknete Mango
  • 2 Datteln
  • 1 EL Kokosraspel
  • 4 EL Haferflocken
  • 2 EL Reisflocken
  • 200 g Naturjoghurt oder Sojajoghurt
  • 100 g Himbeeren
  • 2 TL Sahne
  1. Chiasamen in einem kleinen Schälchen mit etwas Wasser einweichen, 10 Minuten fest werden lassen. Es bildet sich eine Art Pudding.
  2. Mangostücke und Datteln kleinschneiden.
  3. Kokosraspeln, Flocken, Joghurt, Mangostücke, Datteln und 100 bis 150 ml Wasser in einer Schüssel gut vermischen. Die Mischung darf jetzt ruhig ein wenig flüssig sein. Das Wasser wird noch von den Flocken aufgesogen.
  4. Zuerst die Chiamischung auf zwei Gläser verteilen. Darauf die Flockenmischung füllen. Gläser abdecken und über Nacht durchziehen lassen.
  5. Am nächsten Morgen die Himbeeren waschen, verlesen und auf den Gläsern anrichten. So erhältst Du ein hübsches dreischichtiges Müsli. Sahne darüber träufeln.

 

â–º Ofen-Porridge mit Orange

Für 2 Personen

Zubereitung: ca. 30 Min. plus Backzeit

  • 1 große reife Banane
  • 100 g Haferflocken
  • 500 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer-, Soja-, Reis- oder Mandelmilch)
  • 4 TL Eichhörnchen-Mix
  • 2 EL gehackte Haselnüsse
  • 1 Prise Meersalz
  • 2 TL flüssiger Honig
  • 2 Orangen
  • Zimt
  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Banane schälen und mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Haferflocken, Pflanzenmilch, Eichhörnchen-Mix, Nüsse, Salz und Honig gut miteinander vermischen und quellen lassen, so lange der Ofen vorheizt.
  3. Mischung in eine Auflaufform füllen und ca. 20 Minuten überbacken, bis die Flocken etwas gebräunt aussehen.
  4. Eine halbe Orange auspressen, Rest schälen und filetieren.
  5. Fertigen Porridge mit Zimt bestäuben, mit Orangenfilets anrichten, den Saft darüber träufeln.

 

 



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