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Food-Helden – Food-Schurken: Was Du über gesunde Ernährung wissen solltest!

 

Liebe/r Fastenfreund/in,

Sicher weißt Du schon sehr viel über gesunde Ernährung, vor allem darüber, welche Rolle basische Kost für den ganzen Körper spielt. Doch es gibt immer wieder neue, überraschende Erkenntnisse darüber, was uns wirklich guttut und wovon wir eher die Finger lassen sollten. Diesmal haben wir für Dich 5 „Food-Helden“ und 5 „Food-Schurken“ herausgesucht. Bei der ersten Gruppe darfst Du gerne ordentlich zulangen, bei der zweiten Gruppe ist Zurückhaltung angesagt. Es schadet zwar nicht, wenn Du sie ab und zu verzehrst, Du solltest sie allerdings mit Vorsicht genießen und nicht täglich auf Deinen Speiseplan setzen.

 

Generell gilt natürlich weiterhin: Wir sollten so basisch wie möglich essen! Versuche dabei, die Vielfalt der Pflanzenkost auszuschöpfen. Jetzt gibt es wunderbare Wintergemüse wie Kürbis, Kohlsorten, Pastinaken, Steckrüben, rote Bete oder Süßkartoffeln, die sich ganz leicht zu basischen Gemüsesuppen verarbeiten lassen. Gewürzt mit frischen Kräutern, Ingwer, Kurkuma, Knoblauch und Co. schmecken sie nicht nur super, sondern fördern auch Dein Immunsystem. Generell gilt: Je mehr Du beim Gemüse abwechselst, desto mehr kommst Du in den Genuss der vielfältigen sekundären Pflanzenstoffe, die es enthält. Sie wirken zellschützend, antioxidativ, antibakteriell und antiviral – sie können sogar Krebs vorbeugen.

 

In diesem Sinne!

Guten Appetit und viel Spaß beim Lesen,

Deine Dörte Wilke, Ralf Moll und das gesamte Fastenteam

 


5 Food-Helden: Bitte mehr davon!

 Petersilie
Das Allerweltskraut ist überall erhältlich und vielfältig einsetzbar: auf den Salat, aufs Brot, in Suppen, Gemüsepfannen, Smoothies. Es ist ein klasse Chlorophyll-Spender, der die Zellen jubeln lässt. Kräuter solltest Du möglichst immer Bio kaufen!

 Kurkuma
Die Heilpflanze fällt durch ihr leuchtendes Gelb auf, und diese natürlichen Farbstoffe (Curcuminoide) sind es auch, die für die Wirkung sorgen. Sie haben antioxidative und antientzündliche Eigenschaften und unterstützen den Energiestoffwechsel in jeder einzelnen Zelle. Es ist als Pulver pur oder im Curry oder als Wurzel erhältlich. Gönne Deinen basischen Speisen öfter mal einen goldgelben Touch!

 Apfel
Er ist nicht nur preisgünstig, lecker und regional, er enthält außerdem wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Zum Beispiel das Polyphenol Quercetin und andere antioxidative Powerstoffe wie Oligomere Proanthocyanidine (OPC). Sie gelten als noch wirksamer als Vitamin C, sitzen allerdings vornehmlich in der Apfelschale. Also kaufst du am besten Bioäpfel, bei denen Du die Schale unbesorgt mitessen kannst.
 
 Übrigens: Mein Lieblingsapfel ist der Topaz. Er hat einfach alles: Süße, Säure, Frische, Knackigkeit. Und er ist nachhaltig. Weil er so robust und wenig anfällig für Apfelkrankheiten ist, eignet er sich perfekt für den Biolandbau. Außerdem vertragen ihn die meisten Allergiker problemlos. Unbedingt probieren!
 
 Beerenfrüchte
In den kleinen roten Früchtchen findet sich ein hoher Gehalt an Anthocyanen. Diese blau-roten Pflanzenfarbstoffe schützen die Mitochondrien und nähren die Darmflora. Im Sommer, wenn heimische Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren Saison haben, solltest Du dich ordentlich daran satt essen. Im Winter lieber heimische Bio-TK-Ware nehmen, statt weitgereister Früchtchen von anderen Kontinenten.

 Hafer
Als glutenfreie Variante ist er ein stärkendes, wertvolles Getreide. Mit seinen speziellen Ballaststoffen reguliert er sogar den Cholesterinspiegel. Zubereitet als Porridge oder Hafersuppe sorgt er für einen powervollen Einstieg in den Tag oder einen basischen Ausklang.

5 Food-Helden: Bitte mehr davon!

5 Food-Schurken: Besser nicht!
Sonnenblumenöl
Das vermeintlich gesunde Pflanzenöl ist zwar praktisch, weil es hoch erhitzbar ist, sein Fettsäure-Mix ist jedoch sehr ungünstig. Denn es enthält reichlich entzündungsfördernde Omega-6-Fettsäuren, von denen wir ohnehin zu viel verzehren. Achtung: Da Sonnenblumenöl so günstig ist, findet es sich in nahezu allen verarbeiteten Produkten.

Tütensuppe
Wirklich keine Alternative zur selbst gekochten, basischen Gemüsesuppe. Denn in gefriergetrocknetem Pulver sucht man Vitamine vergebens. Ihr Aroma erhalten sie hingegen meist durch den Geschmacksverstärker Mononatrium-Glutamat. Der wirkt wie ein Botenstoff im Gehirn und steht im Verdacht, nervenschädigend und mitverantwortlich für Demenz und Alzheimer zu sein.

Konventionelle Sahne
Wer schon einmal versucht hat, Bio-Sahne zu schlagen, kennt das Problem: Sie klumpt. Bei konventioneller Sahne ist das nicht so, das Fett ist schön gleichmäßig verteilt. Diese Bequemlichkeit wird aber mit einem hohen Preis bezahlt: Für die Geschmeidigkeit sorgt nämlich der Zusatzstoff Carrageen. Und der schädigt die Darmschleimhaut, fördert ihre Durchlässigkeit. Also doch lieber Biosahne kaufen und gut durchschütteln!

Laugenbrezeln und -brötchen
Werden in der Regel aus Weizenmehl hergestellt und sind schon deshalb kritisch zu betrachten, weil Viele das Gluten oder andere Weizeninhaltsstoffe nicht gut vertragen. Sie haben aber noch einen weiteren Nachteil: Aufgrund der Lauge, die ihnen anhaftet, können diese Gebäckstücke Aluminium aus dem Backblech herauslösen. Wenn Du ein großer Fan von Laugengebäck bist, solltest du Deinen Bäcker fragen, ob er solche Bleche verwendet.

Goji-Beere
Die bei uns als Superfood beliebte Beere mag zwar als Frischware einen hohen Vitamin-C- und Antioxidantiengehalt haben. Zu uns kommt sie allerdings ausschließlich als Trockenfrucht. Und zwar in der Regel aus China. Abgesehen von ihrer ungünstigen Klimabilanz fallen Lebensmittel aus China bei offiziellen Kontrollen immer wieder durch überschrittene Pestizidwerte auf. Wie wäre es mal mit heimischem Superfood: Sanddorn, Hagebutte, Aronia oder Waldheidelbeere?

 

Rezepte mit unseren Food-Helden

 

Sellerie-Kurkuma-Suppe mit Curry
Für 2 Personen
Zubereitung: ca. 20 Minuten
  • 2 kleine Pastinaken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 cm Kurkumawurzel
  • ca. 400 g Knollensellerie
  • ½ grüne Paprikaschote
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1-2 TL Curry
  • 500 ml vegane, basische Gemüsebrühe Pfiffikus
1.  Pastinaken schälen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch und Kurkuma fein würfeln. Sellerie in mundgerechte Würfel schneiden. Paprika in feine Streifen schneiden.
2.  Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Kurkumawurzel unter Rühren anschwitzen. Mit dem Curry bestäuben, rühren, bis sich alles verbindet.
3.  Mit der Brühe ablöschen, vorbereitetes Gemüse, bis auf die Paprika, in die Brühe geben und zugedeckt 8 Minuten köcheln lassen. Paprika zufügen und 5 Minuten mitgaren.
4.  Mit Curry abschmecken und in einer Suppenschale anrichten.
Tipp: Wer grüne Paprika zu schwer verdaulich findet, kann mit einem Sparschäler die feste Haut dünn abschälen. Die Suppe lässt sich auch pürieren.


Overnight-Hafermüsli mit Leinsamen
Achtung: am Vorabend zubereiten!
Für 1 Portion
Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • 2 EL geschrotete Leinsamen
  • 50 ml Milch (ersatzweise Pflanzenmilch)
  • 5 EL Hafer
  • 1 EL Bio-Sahne
  • ½ Sharonfrucht
  • 2 EL Heidelbeeren (frisch oder TK)
1.  Leinsamen, Milch, Hafer, Sahne und ca. 200 bis 250 ml Wasser zufügen.
2.  Alles gut vermischen und das Glas verschließen. Es ist normal, dass die Mischung jetzt noch ziemlich flüssig ist. Leinsamen und Flocken quellen dann auf und binden die Flüssigkeit. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
3.  Am nächsten Morgen mit Sharonspalten und gewaschenen Heidelbeeren anrichten.


Grüner Smoothie
Für 1 großes Glas
Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • 1 Handvoll Feldsalat
  • 1 kleine Handvoll kernlose grüne Trauben
  • 1/2 Avocado
  • 2 gehäufte EL gehackte Petersilie
  • Kurkumapulver
  • Zitronensaft
1.   Salat verlesen, putzen. Trauben waschen. Avocadofruchtfleisch auslösen.
2.   Alles in ein Püriergefäß oder einen Standmixer geben. Petersilie zufügen.
3.   Zu einem geschmeidigen Smoothie verarbeiten. Dabei so viel Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
4.   Mit Kurkuma und einem Spritzer Zitronensaft nach Belieben abschmecken.

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